About

ISUV Kinderrechte
Hilpoltstein

Bio: Von Beruf bin ich Jugend- und Heimerzieherin. Glernt hatte ich ursprünglich den Beruf der Friseuse, habe dann mein Fachabitur Ausbildungsrichtung Technik nachgeholt und Architektur studiert. Zunächst war ich meinem Heimatland Bayern sehr dankbar, denn man ehrte mich, indem man mir zusprach, unter das bayerische Begabtenförderungsgesetz zu fallen. Neben dem Studium arbeitete ich in der Redaktion eines Nürnberger Wochenblattes, das alsbald von der Abendzeitung aufgekauft wurde. Ich erhielt die berufliche Anerkennung des bayerischen Journalistenverbandes. 2005 zog ich nach Baden-Württtemberg, da mein erstgeborener Sohn F. an Epliepsie erkrankt war und ich dort für ihn die erhoffte medizinische und psychologische Hilfe bekam. Gelichzeitig mit meinem Umzug begann meine Ausbildung im pädagogischen Bereich, ich studierte an einem privaten Institut und machte dort den staatlich anerkannten Abschluss als Jugend- und Heimerziehrin. Nun arbeitete ich in verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen in Baden-Württemberg, ehe ich Ende 2002 zurück nach Bayern ging. Dort heiratete ich den Vater meiner beiden Kinder. Auch in Bayern war ich beruflich im pädagogischen Bereich bei den Rummelberger Einrichtungen tätig. Schon immer war es mein Anliegen für die Rechte der mir anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu kämpfen und so stellte ich mich auch hin und wieder offen gegen Entscheidungen der Obrigkeit. Vor allem dagegen, Kinder und Jugendliche aus rein finanziellen Gründen weiterhin in Einrichtungen zu behalten, anstatt eine Rückführung in die Ursprungsfamilien ins Auge zu fassen. 2007 traf ich meine große Jugendliebe wieder und lebe seither mit ihm zusammen. Er übernahm die Vaterrolle für meinen kleinen Sohn W. Das Kind lernte von ihn die ersten Worte und beide liebten sich von Beginn an. Unsere kleine Familie wuchs zusammen und war glücklich. Nur die ständigen Anzeigen, Anträge und Klageerhebeungen des EX-Mannes trübten unser Dasein. Im Juli 2012 entschied das Amtsgericht Schwabach und hier Frau Richterin Thiermann plötzlich, dass W. ab sofort zu seinem leiblichen Vater wechseln solle. Obewohl ihr dessen Alkoholkrankheit bestens bekannt war oder vielleicht gerade deshalb? Er war nicht mehr arbeitsfähig aber nicht rentenberechtigt. Damit dass er die Rolle des Betreuungselternteiles zugesprochen bekam, hatte ich fortan mehr Zeit und konnte somit den Unterhalt erwerben. Was ich auch tue. Nach wie vor lebt W. bei seinem Vater. Ohne Zweifel liebt er ihn sehr. Aber mich genauso. Der Anwalt des Vaters hat im OLG versprochen dahin zu wirken, dass sein Mandant der Mutter ein großzügiges Umgangsrecht einräumen würde, das hat das OLG dazu bewogen, dem Vater die Chance zu geben, als Betreuungselternteil zu zeigen, dass er es schafft, seinem Leben einen neuen Sinn geben zu können. Gekommen ist dann alles ganz anders. Seit Juli 2012 bis in den März 2016 hatte ich insgesamt über 60 begleitete Umgänge mit meinem Sohn. Nicht etwa, weil diese nötig wären, sondern weil sonst nicht gewährleistet wäre, dass der Vater den Umgang gewähren würde. Das Gericht hat keine Mittel an der Hand. Einem mittellosen Elternteil kann man auch keine pekuniären Ordnungsmittel auferlegen. Unser Sohn kennt seine Rechte und zählt die Tage bis er 14 ist und endlich frei und selbst entscheiden kann, denn jetzt wird ihm dies verwehrt. Ich für mich habe mich in die Situation gefügt, Umgang nur in begleiteter Form wahrnehmen zu können. Ich versuche für W. da zu sein, wo immer es geht. Wir genießen jede gemeinsame Minute. ich muss zusehen, wie mein Kind seine Kindlichkeit verloren hat und heute bereits ein recht ernster Mensch geworden ist, der seine Rechte kennt, aber erlebt hat, wie diese ihm einfach abgesprochen werden. Ich habe zunächst gegen das Jugendamt und die Gerichte gekämpft, bis ich erkannt habe, dass damit nichts zu gewinnen ist. Ein einmal im Familienrecht gebrochener Beschluss ist so leicht nicht umzuwerfen. Vor allem nicht, wenn er aufgrund fehlerhaften Verhaltens des Richters erfolgt ist. In meinem Fall ist die Richterin überall bekannt für ihre paradoxen Entscheidungen. Sie wirkt auf ihrem Richterstuhl wie ein hilfloses kleines Kücken. Aufgrund der vielen Fehlentscheidungen und deren öffentlicher Bekanntheit ist sie erpressbar geworden. Und das wird ausgenutzt. Sie wird nicht mehr versetzt, ihre Karriereleiter scheint keine weiteren Sprossen mehr zu haben, aber sie beleibt dennoch im Amt. Ich bin in meiner Verzweiflung zum ISUV gegangen und habe hier die Möglichkeit gefunden, anderen Menschen, die auch Probleme mit Amt und Gericht haben, zur Seite stehen zu können. Und ich habe im ISUV, einem Elternverband mit über 4000 Mitgliedern die Möglichkeit gefunden, auf die aktuelle Schieflache im Familienrecht aufmerksam zu machen und politisches Gehör zu finden. Im ISUV habe ich auf der Klausurtagung 2016 viele unendlich wertvolle Menschen kennen lernen dürfen, die sich alle der gleichen Sache verschrieben haben: Die Rechte der Kinder, die von der Trennung ihrer Eltern betoffen sind, stärken zu wollen. Nicht gegen die Jugendämter, nicht gegen die Gerichte, sondern im Einklang mit geltendem Recht.

View complete profile

 

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s